Zu meiner ersten Kräuterwanderung kamen wieder viele bekannte Gesichter. Ich freue mich sehr, wenn ich sehe, dass die Begeisterung für die Kräuter übergesprungen ist und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Kräuter weiter kennenlernen wollen. Natürlich muss ich dann auch immer etwas Neues bieten. Diesmal habe ich mich auch mit den Knospen weiter beschäftigt und noch mehr unter der Erde geschaut. Insbesondere Nachtkerze, Löwenzahn und die Große Klette bieten nahrhafte und schmackhafte Wurzeln. Brombeeren gibt es viele und es schadet nicht, einige Knospen abzuzwicken. Entweder direkt zerkauen oder man kann auch mit Glycerin und Alkohol ein Gemmopräparat daraus machen. Die Triebe der Pflanzen sind generell besonders heilkräftig. So natürlich auch bei der Brennnessel und dem Löwenzahn, die ich vielseitig im März verwende. Als Kostproben gab es Löwenzahn-Frischpresssaft, Löwenzahnwurzeln zum Kauen, Löwenzahn-Brennnessel-Bräu (D&G in England), es gab Bärlauchpesto, Saatenbrot mit Brennnessel und Christina hatte eingelegte Kornelkirschen mitgebracht. Außerdem hatte ich ein Gemmopräparat aus schwarzer Johannisbeere dabei, das schmeckt wirklich ausgespochen intensiv und lecker.
Der Wetterbericht hatte für die Kräuterwanderung eine kleine Regenlücke vorausgesagt und so hatten wir mal wieder Glück. Mein Löwenzahnbuch hatte ich einen Tag vorher zugesandt bekommen und konnte es direkt zeigen und die ersten Exemplare verkaufen.























