Kräuterwanderungen im Jahr 2026

Termine 2026 in Burgstall an der Murr (bei Backnang, S-Bahnanschluss nach Stuttgart): (Warteliste, sind ausgebucht)

Samstag 25. April 2026, Kräuter im Überfluss für Pesto, Suppen und Salate.

Samstag 16. Mai 2026, blühende Sonnenkräuter für die Seele und den Genuss.

Samstag 26. September 2026, frisch nachwachsende Herbstkräuter, Samen und Wurzeln

 

Anmeldungen bitte über mein Kontaktformular.

 

Treffpunkt: auf dem Parkplatz beim Sportplatz Burgstall an der Murr, 5 Gehminuten vom Bahnhof Burgstall (S-Bahn von Stuttgart über Backnang und Marbach kommend) entfernt (Lageplan folgt bei Anmeldung). 

Uhrzeit: Samstags von 14 bis ca. 17 Uhr

Kosten: Samstags 35 Euro;  jeweils inklusive kleiner Kostprobe, Pflanzenbeschreibungen und Rezepte zum mitnehmen. 

Sonstiges: Schüler und Studenten 10 Euro Rabatt, Kinder bis 10 Jahre sind frei, bitte keine Hunde mitbringen, Stoffbeutel oder kleiner Korb zum Sammeln mitbringen, wetterfeste Kleidung und Schuhe

 

Auf meinem Blog habe ich ein paar Rückblicke:

Kräuterwanderung März 2023

Kräuterwanderung Juli 2021

Kräuterspaziergang als Abteilungsausflug 2019s

 

Bei den Wanderungen durch die Natur begegnen wir Nahrungs-, Heil- und Gewürzpflanzen. Wir schauen genau, nutzen den Geruchssinn, Geschmacks- und Tastsinn. Wir erfahren einiges zur Geschichte, über die Inhaltsstoffe und Heilwirkungen. Ich zeige auch, was man direkt und praktisch mit den Kräutern machen kann, spielerisch-kreative können wir die Pflanzen auch kennenlernen. Wir gehen auf ­befestigten Wegen und auch mal auf Trampelpfaden durch die artenreiche Burgstaller Auenlandschaft und am Wald entlang. Unterwegs gibt es viel zu entdecken. Auch bei (leichtem) Regen ist der Kräuterspaziergang mit passender Kleidung schön. 

 

Jede Jahreszeit hat eine besondere Qualität, darauf möchte ich durch die speziellen Themen aufmerksam machen. Die Natur ist im ständigen Wandel, jeder Tag, jede Woche, jedes Jahr ist anders und kann uns etwas passendes bieten und mitteilen. Es geht außerdem darum, in der Natur zu entspannen, die Sinne zu ent­wickeln, zu spüren und zu erkennen, was uns persönlich gut tut. Erst wenn wir wieder die Naturverbundenheit in uns spüren, können wir auch erspüren, was uns gut tut, denn jeder Mensch ist anders und sich selbst wieder zu spüren, ist Grundlage für das eigene Wohlergehen und für ein erfülltes Leben voller Sinneseindrücke.

 

Im März, in der neu erwachenden Natur, finden wir Kräuter, die traditionell für die 9-Kräuter-Suppe  gesammelt werden, uns stärken und den Körper bei der Entgiftung nach dem Winter helfen. Bärlauch werden wir auch finden und sicher erkennen lernen. Es ist erstaunlich, was schon alles ganz klein wächst und uns besonders gut tut, nach dem Winter.

 

Im April und Mai gilt es, die grüne Natur zu genießen. Pesto, Kräutersoßen und Blüten für Salate, auch für Hautpflege und Gesundheit gibt es nun viele Heilpflanzen zu entdecken.

 

Im Sommer stehen die meisten Kräuter in voller Blüte, haben schon viel Sonnenlicht aufge­fangen. Ein Fest für die Sinne sind die (Duft-)Kräuter für Tees, Duftkissen für Salben und als Gewürz. 

 

Im Herbst gibt es noch einmal viel Nahrhaftes, diesmal Samen und Früchte. Auch (Brenn­nessel-)Fasern sind ein spannendes Thema. Die Brennnessel als Multi­talent wird uns das ganze Jahr über vielfältig begegnen. Wenn sich die Pflanzenkräfte in die Wurzeln zurückziehen, schauen wir auch unter die Erde. Auch Harze in Wald können wir finden und ansonsten gibt es noch unendlich mehr in der Natur zu entdecken und zu erspüren. 

 

Weitere Infos und Anmeldung über mein Kontaktformular.

 

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Naturinspirationen

Es gibt nichts Gesünderes und Entspannenderes als sich im Wald, am Fluss oder Bach aufzuhalten. Der Heileffekt ist enorm, Immunkräfte werden gestärkt. Unser Gedankenkarussel kommt zum Stehen und wir können zu neuen Erkenntnissen für unser Leben kommen. Gerade in Umbruchsituationen kannst du, wie früher unsere Ahnen, die Bäume befragen. Das Raunen im Buchenwald wurde als Botschaft und Ratgeber guter Geister verstanden. Vielleicht sind es auch einfach wir selbst, wenn wir zur Ruhe kommen und so neue Wege erkennen können. 

 

Lerne wieder, auf dich selbst zu hören oder die Signale von außen zu erspüren, dir selbst zu vertrauen. In natürlicher Umgebung, in frischer Luft und mit offenen Sinnen spüren wir die Lebendigkeit in uns. In der Natur wieder staunen, im Hier und Jetzt leben, im Fluss des Lebens schwimmen.

 

Mögliche Ansätze:

• Natur­elemente erspüren: Erde, Feuer, Wasser, Wind und Wetter; z.B. Wald­baden, Barfuß gehen, „im Fluss sein“, für „Fortgeschrittene“: im Fluss baden, draußen übernachten

• „Sinnvolles (er-)Leben“: Düfte, Geräusche, Formen und Farben in der Natur wahrnehmen, Pflanzen erkunden, Tiere beobachten 

• Kreativität und schöpferisches Gestalten: Landart, Fotografie, Malen, Zeichnen, Werken mit Naturmaterial, Poesie, Sprache, Töne und Rhythmen  

• Atem, Bewegung, Körperhaltung: Blockaden erspüren und lockern durch einfache Übungen, wie meditatives Gehen, aus Yoga, Qi Gong, Tanz und Spiel

• Intuition vertrauen: Kineosologie – „in sich hinein spüren“, Vergangenes als persönlichen Weg erkennen.

• Denkmuster, Gewohnheiten und „Richtig und Falsch“ hinterfragen. 

 

Zu sich selbst kommen, mit der Natur verbinden, kann man am besten allein. Bei meinen Kräuterwanderungen versuche ich einige Ansätze einzubauen. Einzeltermine kann ich momentan nicht anbieten.

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Naturkunst

Mit dem Material in der Natur spielen. Ungewohnte Anordnungen, Sortierungen, Symbole legen. Intuitiv und meditativ fördert das Gestalten ohne Sinn und Zweck die Kreativität und auch die Wahrnehmung. 

 

Das Material ist so vielseitig und in ständiger Veränderung. Ich lasse mich von dem, was ich sehe, inspirieren, verändere nur wenig, alles ist vergänglich. Vielleicht wundert sich der ein oder andere beim Vorbeigehen, was soll das wohl bedeuten? Oder ich lege Naturobjekte, zu denen mir grad nichts einfällt, an den Wegesrand, damit jemand anderes es vielleicht für sich entdeckt, damit etwas kreiert oder einfach so mit nach Hause nimmt. Schön finde ich es, wenn die Objekte Spaziergänger animieren, selbst etwas zu kreieren. Dabei möchte ich keine Pflanzen zerstören, nicht zu viel eingreifen, nur die Aufmerksamkeit der Spaziergänger durch die ungewöhnliche Anordnung der Materialien erhöhen.

 

 

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Flussbaden, auch im Winter

Wer einen Fluss in der Nähe hat, kann sich glücklich schätzen. Ein Bad im Fluss entspannt sofort, Gelassenheit macht sich breit. Wer dies einmal entdeckt hat, versucht dies, solange wie möglich im Jahr zu machen. Das kalte Wasser ist auch im Frühjahr und im Winter enorm heilsam. Dass wusste schon Sebastian Kneipp, der sich schwer krank im kalten Wasser des Flusses geheilt hat.

 

Langsam kann man sich immer mehr zutrauen. Vom Barfußbad können wir uns langsam immer weiter hinein trauen und auch immer kältere Temperaturen sogar genießen. Der Fluss nimmt alle überflüssigen Gedanken mit.

 

Ich bade regelmäßig im Fluss, auch im Winter, oder gerade im Winter! Wer es schafft, nach der Sauna in das kalte Becken zu tauchen, kann auch im Winter im Fluss baden. 

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