Ganz früh im Frühjahr schätze ich die Kräuter besonders und ab Mitte März gibt es auch schon viel Brennnessel und Löwenzahn. Die Triebe der Brennnessel für Frischpresssaft, Suppe, oder Kombucha. Insbesondere die roten Triebe mit den Antocyanen sind im Kombucha besonders lecker, ein leicht fruchtiger Rhabarbergeschmack entsteht.
Mit den Löwenzahnwurzeln habe ich wieder beim Fermentieren experimentiert. Letztes Jahr hatte ich Löwenzahn-Klettenwurzeln zusammen fermentiert, das war außergewöhnlich im Geschmack und kam bei der Kräuterwanderung gut an. Die leicht gräuliche Farbe gefiel mir nicht so gut. Diesmal habe ich deshalb noch Rote Bete dazugetan und finde es noch besser.
Aus dem Löwenzahnkraut koche ich das Chorta, oder stelle einen Frischpresssaft her, die Wurzeln werden zu Tinkturen oder aber ich trockne sie für Kaffee. Bald habe ich meine ersten Seminare mit Löwenzahn. Mittlerweile habe ich einige Erfahrung mit dem Löwenzahn in der Küche. Die kreativen Möglichkeiten sind unendlich, ab April ist der Löwenzahn zusätzlich zum Spielen und gestalten sehr geeignet. Besonders gefreut habe ich mich über die Karte meiner Lektorin für das Löwenzahnbuch. Eine Klattkarte mit Pusteblume. Noch eine schöne Idee!
Schaut bei meinen Rezepten auf diesem Blog, viele Grundrezepte habe ich hier veröffentlicht, ansonsten findet ihr vieles in meinen Büchern.













