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Knöterich am Fluss

Der Japanische Knöterich ist mancherorts nicht beliebt, weil er sich sehr ausbreitet. Bei uns nicht, denn wenn man weiß, wie man ihn nutzen kann, freut man sich, wenn man ihn sieht. Als Trinkhalme, Blasrohr oder Musikinstrument hatte ich die getrockneten Stängel schon verwendet. Die Triebe kann man essen. Sie enthalten wie Rhabarber Oxalsäure und schmecken deshalb etwas säuerlich. Man kann die Triebe roh essen, als Kuchen verbacken, anbraten, dünsten oder einlegen. 

 

Als ich die Triebe vom anderen Flussufer aus gesehen hatte, wollte ich gleich rüber. Zum Glück gibt es eine Stelle, wo ich rüberwaten kann. Das tat sehr gut. Die Beine werden super durchblutet. Gerade nach dem Winter, wo ich seltener barfuß gehe und mehr sitze, ist das eine wohltat. Ein paar Triebe habe ich direkt abgeschnitten und probiert. Es schmeckt wirklich ein wenig nach Rhabarber, säuerlich. Ich werde auf jeden Fall bald wiederkommen, um mehr zu holen und wahrscheinlich werde ich sie mit Apfel und Zwiebel einlegen, da habe ich ein schönes Rezept gefunden.

 

Auf meinen Kräuterwanderungen will ich Neues bieten, deshalb bin ich gespannt, wie der Knöterich dann ankommt.